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Düfte & Aufgussmittel

Welche Düfte eignen sich für einen Sauna-Aufguss?

Von Eukalyptus bis Arve: die gängigen Aufgussdüfte, ihr Charakter und wie du sie zu einem stimmigen Duftverlauf kombinierst.

Von SaunoraVeröffentlicht am 3 Min. Lesezeit

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Der Duft ist oft das Erste, woran sich Gäste nach einem Aufguss erinnern. Er setzt die Stimmung, gibt dem Aufguss ein Thema und kann von Runde zu Runde eine kleine Geschichte erzählen. Welche Düfte sich bewährt haben und worauf du bei der Auswahl achten solltest, fasst dieser Artikel zusammen.

Frisch und klar: Eukalyptus, Minze, Menthol

Eukalyptus ist der Klassiker schlechthin. Sein Duft ist kräftig, kühl und klar – viele Gäste empfinden ihn als befreiend. Pfefferminze und Menthol gehen in eine ähnliche Richtung und wirken auf der Haut und beim Einatmen spürbar frisch, obwohl die Kabine gleich heiss bleibt.

Gerade weil diese Düfte so präsent sind, eignen sie sich gut für die intensiven Runden eines Aufgusses. Sparsam dosiert, denn Menthol kann in hoher Konzentration in Augen und Nase brennen.

Wald und Berge: Arve, Fichte, Latschenkiefer

Harzige Nadelholzdüfte passen besonders gut zur Holzkabine. Die Arve – in Deutschland oft Zirbe genannt – ist im Alpenraum traditionell mit Ruhe und Bergstimmung verbunden und hat einen warmen, leicht süsslichen Holzduft. Fichtennadel und Latschenkiefer sind herber und frischer.

Diese Düfte funktionieren als ruhiger Einstieg ebenso wie als erdender Abschluss eines Aufgusses.

Hell und fruchtig: Zitrusdüfte

Orange, Zitrone, Grapefruit oder Zitronengras haben einen hellen, lebendigen Charakter und werden häufig als belebend wahrgenommen. Sie sind zugänglich und eignen sich gut für Gäste, die mit kräftigen Kräuterdüften wenig anfangen können. Zitrus kombiniert sich gut mit Minze oder mit einer leichten Holznote.

Weich und blumig: Lavendel und Co.

Lavendel, Rose oder Melisse sind sanfte Düfte, die viele Menschen mit Entspannung verbinden. Sie passen zu ruhigen Aufgüssen, Abendaufgüssen oder als letzte Runde, wenn die Intensität wieder abnimmt. In heissen, intensiven Runden gehen sie neben Eukalyptus schnell unter.

Einen Duftverlauf planen

Ein Aufguss mit mehreren Runden muss nicht nur einen Duft haben. Ein bewusster Verlauf wirkt durchdachter als ein zufälliger Mix:

  • Ruhig beginnen: ein weicher Holz- oder Blütenduft zum Ankommen.
  • Steigern: frischere, kräftigere Düfte für die intensiven Runden.
  • Klar enden: zum Finale ein markanter Duft, im Ausklang wieder etwas Sanftes.

Weniger ist dabei oft mehr. Zwei bis drei Düfte pro Aufguss reichen meist, damit die Gäste die einzelnen Noten noch unterscheiden können. Kündige die Düfte kurz an – das gibt Orientierung und hilft Gästen, die auf bestimmte Düfte empfindlich reagieren.

Sicherheit: nur geeignete Aufgussmittel verwenden

Wie viel Aufgussmittel ins Wasser gehört und warum Überdosieren dem Aufguss eher schadet, erklärt der Artikel Aufgussmittel richtig dosieren.

Häufige Fragen

Welcher Duft eignet sich für den ersten eigenen Aufguss?

Ein bekannter, eher milder Duft wie Arve, Orange oder ein leichter Eukalyptus. Ausgefallene oder sehr kräftige Düfte lieber erst einsetzen, wenn du mit Dosierung und Ablauf vertraut bist.

Darf ich ätherisches Öl aus der Drogerie verwenden?

Nicht pur. Für den Aufguss sind spezielle Sauna-Aufgussmittel gedacht, die mit Wasser verdünnt werden. Reines ätherisches Öl ist brennbar und kann auf den heissen Steinen gefährlich werden.

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